Tus Daun – TG Konz II 22:20 (13:7)
Quelle: mosel-handball

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase des Lokalderbys zwischen Daun und Konz II. Erst nach dem 4:4 setzte sich Daun mit fünf Treffern in Folge auf 9:4 ab, behaupteten in der Folge mindestens einen drei Tore-Vorsprung und gingen mit einem deutlichen Vorsprung (13:7) in die Halbzeit. „Vor allem in der ersten Halbzeit profitierten die Daunerinnen von unserer fehlenden Durchschlagskraft aus dem Positionsspiel und einer grauenhaften Torausbeute, sodass wir in dieser Phase die meisten Tore über die erste Welle kassierten, die Daun sehr schnell und präzise spielte“, meinte TG Trainer Kris Sturm. Dauns Trainerin Marion Reufsteck war mit der Leistung ihres Teams zufrieden, beklagte aber auch den „ein oder anderen Ball, der vergeben wurde“.

Die Vorgaben der Dauner Trainerin an ihre Team zur Pause waren klar: „Weiter schnell nach vorne spielen und diszipliniert im Rückzugsverhalten bleiben“, hatte Reufsteck gefordert, doch schnell war dies auf dem Feld vergessen. Die Mannschaft setzte nichts um und blieb die ersten acht Minuten ohne Treffer, die TG kam auf 13:11 heran. Reufsteck nahm die Auszeit, die Mannschaft erzielte den ersten Treffer im zweiten Spielabschnitt zum 14:11 und Dauns Torhüterin Manuela Henn wurde zum großen Rückhalt. „Sie wehrte 15 Bälle ab und wir konnten wieder zu unserem Gegenstoßspiel finden. Vom 15:13 setzten wir uns dann auf 19:13 ab“, freute sich die Dauner Trainerin.

„In der zweiten Hälfte fanden wir besser ins Spiel. Erfreulich ist, dass bei Anja Geier der Knoten langsam zu platzen scheint. Immer wieder war sie im 1:1 Spiel und aus der zweiten Welle nicht zu halten und glänzte mit guten Kreisanspielen. Jedoch brachte Daun das Spiel letztendlich clever über die Zeit, wobei die Dauner Torhüterin die stärkste Akteurin an diesem Tag war“, gestand Sturm. Über 20:18 entschieden die Gastgeberinnen dann die Begegnung zum 22:18.
„Wenn Handballspiele 62 Minuten dauern würden, wären wir bestimmt einen Punkt reicher – tun sie aber nicht. Von Beginn an bestimmten die Gastgeberinnen die Partie, die vom Unparteiischen Wenner ruhig und sicher geleitet wurde. Wir haben zu viele freie Bälle einfach verworfen und aufgrund der Festspielregelung fehlen uns einfach die zwei Leute, die solch eine Partie durch ein paar einfache Tore aus dem Rückraum drehen könnten. Wie so viele Partien haben wir diese mal wieder im Angriff verloren“, klagte Sturm.

TuS: Sonnen und Henn – Molitor (1), Kutscheid (4), Philipp, Schäfer (6), Minninger (6), Bauer, Schäfer, Dunkel (4), Strunk (1).
TG : Schaffrath - Bräuer (1), Strobel, Geier (8/1), Kickertz (1), von Keutz (3), König (1), Klasen (1), Schmidt (4/2), Gores (1)